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Berlin verlängert Hélène Binet Ausstellung

vom 1.7.2015

Aufgrund der großen Nachfrage verlängert das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin seine aktuelle Ausstellung "Dialoge – Fotografien von Hélène Binet" bis zum 26. Oktober 2015. In der umfassenden Werkschau präsentiert Binet poetische Architekturaufnahmen – von John Hejduk über Ludwig Leo und Le Corbusier bis Peter Zumthor und Zaha Hadid. Im Zusammenspiel von Architektur und Fotografie bilden sich in Binets Bildern neu kreierte Landschaften, die ein Eigenleben entwickeln.

Begleitkatalog zur Ausstellung "Black Mountain Ein interdisziplinäres Experiment 1933 –1957" erschienen

vom 27.6.2015

Das Black Mountain College (BMC), 1933 in North Carolina gegründet, gilt durch seinen disziplinübergreifenden und experimentellen Ausbildungsgedanken als eine der innovativsten Schulen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bildende Kunst, Ökonomie, Physik, Tanz, Architektur und Musik wurden hier gleichberechtigt gelehrt; Lehrer und Studierende lebten in einer demokratisch organisierten Community zusammen. Der erste Rektor der Schule war John Andrew Rice, neben vielen anderen gaben hier Josef Albers, John Cage, Walter Gropius und Buckminster Fuller Kurse. Am BMC wurden viele avantgardistische Konzepte entwickelt. Der bilderreiche Band erscheint zur Ausstellung Black Mountain. Er ist die erste umfangreiche Publikation zum Black Mountain College im deutschsprachigen Raum und zeichnet die Geschichte dieser legendären Schule in ihren Grundzügen nach.

Eugen Blume, Matilda Felix, Gabriele Knapstein, Catherine Nichols
Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
cyan, Berlin
464 Seiten, Deutsch / Englisch, 450 s/w-Abbildungen und 22 Farbabbildungen, fadengehefteter Festeinband mit Schutzumschlag, ISBN D 978-3-95905-024-1

Bauhaus-Kopf: Hubert Hoffmann

Briefwechsel zwischen Harry Graf Kessler und Henry van de Velde erschienen

vom 19.6.2015

Der belgische Stardesigner Henry van de Velde (1863–1957) und der deutsche Mäzen und Kulturpolitiker Harry Graf Kessler (1868–1937) lernten sich in einer Zeit großer persönlicher und gesellschaftlicher Umbrüche kennen. Ihr Briefwechsel umspannt 40 Jahre und umfasst über 400 erhaltene Schriftstücke. Hierbei nimmt die Weimarer Zeit des gemeinsamen Wirkens für die künstlerische Moderne in den Jahren 1902 bis 1914 den wichtigsten Zeitraum ein. Während van de Velde als Leiter der Kunstgewerbeschule seiner künstlerischen Mission nachging, engagierte sich Kessler als ehrenamtlicher Direktor des Museums für Kunst und Kunstgewerbe. Die bisher unveröffentlichte Korrespondenz gibt Einblicke in den Ideenaustausch sowie die schöpferische Auseinandersetzung zweier Kosmopoliten. Alle Briefe werden ausführlich kommentiert, so dass die komplexen kunst- und kulturhistorischen sowie werkgeschichtlichen Zusammenhänge erstmalig umfassend gewürdigt werden können. Der Briefwechsel spiegelt so ein bedeutendes Stück der Kulturgeschichte des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Hearausgeberin des Buches, Antje Neumann, bearbeitet das "Werkverzeichnis Henry van de Velde" bei der Klassik Stiftung Weimar. 

Klee & Kandinsky

Vom Bauhaus nach Buenos Aires

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Die Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar gGmbH, bestehend aus Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Berlin, Klassik Stiftung Weimar und Stiftung Bauhaus Dessau, will mit dieser Website die Geschichte und Wirkung der berühmten Schule neu betrachten. Detailliertes historisches Wissen im Atlas wird gekoppelt mit aktuellen Berichten im Magazin. Der Kalender liefert jede Menge Service für Bauhauskenner und -enthusiasten.

Die Träger

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin
Das Bauhaus-Archiv wurde 1960 als gemeinnütziger Verein gegründet und widmet sich der Geschichte und der Nachwirkung der bedeutendsten Kunstschule des 20. Jahrhunderts. Als Museum und Forschungsinstitut zugleich zählt zu seinen zentralen Aufgaben das Sammeln, Präsentieren und Erforschen des Bauhauses.
Stiftung Bauhaus Dessau
Die 1994 von Bund, Land und Stadt gegründete Institution widmet sich in Dessau-Roßlau der Bewahrung eines reichhaltigen Erbes und leistet zugleich Beiträge zur Gestaltung der heutigen Lebensumwelt. Mit 26.000 Objekten besitzt die Stiftung die weltweit zweitgrößte Bauhaus-Sammlung.
Klassik Stiftung Weimar
Die Klassik Stiftung Weimar besitzt die älteste autorisierte Bauhaus-Sammlung weltweit. Ihren Grundstock verdankt sie einer Schenkung von Walter Gropius im Jahre 1925. Seit 1995 werden Teile der Sammlung im Bauhaus-Museum am Theaterplatz ausgestellt. Derzeit entsteht in Weimar ein neues Bauhaus-Museum.