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Bauhaus-Kopf: Friedl Dicker (-Brandeis)

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Die "Weiße Stadt" wird restauriert

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Vor der Restaurierung kommt die Ausstellung
Stiftung Bauhaus Dessau zeigt Georg Muche Konvolut

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Nachbauten in Henry van de Veldes Haus Hohe Pappeln

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Guggenheim New York präsentiert eigene Kandinsky-Sammlung

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Nachrichten

Briefwechsel zwischen Harry Graf Kessler und Henry van de Velde erschienen

Der belgische Stardesigner Henry van de Velde (1863–1957) und der deutsche Mäzen und Kulturpolitiker Harry Graf Kessler (1868–1937) lernten sich in einer Zeit großer persönlicher und gesellschaftlicher Umbrüche kennen. Ihr Briefwechsel umspannt 40 Jahre und umfasst über 400 erhaltene Schriftstücke. Hierbei nimmt die Weimarer Zeit des gemeinsamen Wirkens für die künstlerische Moderne in den Jahren 1902 bis 1914 den wichtigsten Zeitraum ein. Während van de Velde als Leiter der Kunstgewerbeschule seiner künstlerischen Mission nachging, engagierte sich Kessler als ehrenamtlicher Direktor des Museums für Kunst und Kunstgewerbe. Die bisher unveröffentlichte Korrespondenz gibt Einblicke in den Ideenaustausch sowie die schöpferische Auseinandersetzung zweier Kosmopoliten. Alle Briefe werden ausführlich kommentiert, so dass die komplexen kunst- und kulturhistorischen sowie werkgeschichtlichen Zusammenhänge erstmalig umfassend gewürdigt werden können. Der Briefwechsel spiegelt so ein bedeutendes Stück der Kulturgeschichte des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Hearausgeberin des Buches, Antje Neumann, bearbeitet das "Werkverzeichnis Henry van de Velde" bei der Klassik Stiftung Weimar. 

Wöchentliche Stammtische zur Haushaltsmesse im Garten der Dessauer Meisterhäuser

Vom 18. Juni bis 30. Juli 2015 lädt die Stiftung Bauhaus Dessau jeweils donnerstags um 18 Uhr zum Stammtisch in den Garten der Meisterhäuser ein. Hier treffen die Stammtischbesucher nicht nur auf Künstler, Stadtforscher, Hochhausfarmer, Energieavantgardisten und andere Experten des kommunalen wie globalen Haushaltens. Sie sind außerdem eingeladen, mit eigenen Beiträgen, das wöchentliche Stammtischgespräch spontan zu bereichern. Die Teilnahme an den Stammtischen ist kostenfrei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am 18. Juni startet der erste Stammtisch zum Thema „Archäologie der Meisterhäuser“; eine Woche später folgt „Urwaldboden und Dessauer Erde“; am 02. Juli dreht sich das Gespräch um „Die Avantgarde grillt postfossil“; am 09. Juli geht es um „Metropolensalat: vertical farming“; am 16. Juli wird die „Die Reise des Hausrocks 2.0“ besprochen; am 23. Juli dreht sich alles um die Frage „Vom Bauhaus zu IKEA? Die Idee der Bauhaus-Volkswohnung". Krönenden Abschluss bildet der Stammtisch am 30. Juli 2015 „Putzspuren am Glasvorhang“, während dem das Architekturforschungsprogramm Bauhaus Lab 2015 seine Rechercheergebnisse vorstellt. 

Internationale Sommerschule Bernau 2015

Vom 17. – 22. August 2015 findet die Internationale Sommerschule Bernau erstmalig im Bauhaus-Denkmal Bundesschule Bernau statt. Das kuratorische Leitmotiv 2015 lautet NEW VIEWS. Die fünf zur Auswahl stehenden Kurse wurden von jeweils einem Spezialisten entwickelt und gliedern sich in theoretische und praktische Lehrinhalte. Sie nehmen sich der Frage nach der Relevanz und der Anwendbarkeit des Bauhaus Schulkonzepts in der heutigen Zeit an und nähern sich dessen vielschichtiger Ideengeschichte mit den unterschiedlichen künstlerischen Strategien der Kurse. Bis zum 30. Juni 2015 kann man sich über die Website der Internationalen Sommerschule Bernau anmelden. 

Finanzierungsabkommen zum Bauhaus-Archiv unterzeichnet

Staatsministerin Monika Grütters und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, haben heute eine Verwaltungsvereinbarung zur Finanzierung des Bauhaus-Archives unterzeichnet. Damit schaffen Bund und Land die finanziellen Voraussetzungen für die Sanierung und Erweiterung des Bauhaus-Archivs zu einem zeitgemäßen Museums- und Archivbetrieb. Bund und Land stellen zur Finanzierung jeweils bis zu 28,1 Mio. € zur Verfügung und teilen sich damit hälftig die Gesamtkosten der Sanierung und Erweiterung in Höhe von 56,2 Mio. €. Berlins regierender Bürgermeister Müller rechtfertigte das Abkommen: „Die Berliner Bauhaus-Sammlung zählt zu den wichtigsten weltweit und der Bau von Walter Gropius gehört zu den architektonischen Highlights unserer Stadt. Die Verdoppelung der Besucherzahlen in den letzten zehn Jahren ist dafür ein eindrucksvoller Beleg. Mit der nun gemeinsam von Bund und Berlin auf den Weg gebrachten Sanierung und Erweiterung wird es in der Berliner Museumslandschaft endlich die seiner Bedeutung angemessene Rolle einnehmen können. Ein schönes und wichtiges Geschenk an das Bauhaus zum 100. Jubiläum im Jahr 2019!“