Sensing the Future: László Moholy-Nagy, die Medien und die Künste

Sensing the Future: László Moholy-Nagy, die Medien und die Künste
Ausstellung vom 7.10.2014 - 02.02.2015 im Bauhaus-Archiv Berlin/Museum für Gestaltung

Lucia Moholy, Porträt László-Moholy-Nagy, 1926
Bauhaus-Archiv Berlin

Lucia Moholy, Porträt László-Moholy-Nagy, 1926
Bauhaus-Archiv Berlin

Ausstellungsplakat
"Sensing the Future: László Moholy-Nagy, die Medien und die Künste", 2014 
Gestaltung L2M3
László Moholy-Nagy, Bühnenbildentwurf zu "Hoffmanns Erzählungen", 3. Akt, 1928 
Bauhaus-Archiv Berlin
László Moholy-Nagy, Cop I (Kupferbild), 1936 
Bauhaus-Archiv Berlin
László Moholy-Nagy, Fotogramm ohne Titel, 1943 
Bauhaus-Archiv Berlin
László Moholy-Nagy, Kinetisches konstruktives System. Bau mit Bewegungsbahnen für Spiel und Beförderung, 1928 Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln
László Moholy-Nagy, Konstruktion Z I, 1922-1923 
Bauhaus-Archiv Berlin
László Moholy-Nagy, Konstruktion Z VII, 1926 
National Gallery Washington
László Moholy-Nagy, Lichtrequisit einer elektrischen Bühne, 1930 (Replik 1970) 
Bauhaus-Archiv Berlin,
László Moholy-Nagy, Stefan Sebök (Zeichnung), Die Mechanik des Lichtrequisits, 1930 
Bauhaus-Archiv Berlin
Unbekannter Fotograf, László Moholy-Nagy bei Körperarbeit, vermutlich in der Frauensiedlung Schwarzerden, ca. 1925
Floris Neusüss und Renate Heyne, Farbfotogramm mit dem "Lichtrequisit für eine elektrische Bühne" von László Moholy-Nagy, 2013

Ab dem 8. Oktober 2014 zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die vielschichtige Medienkunst des berühmten Konstruktivisten und Bauhaus-Lehrers László Moholy-Nagy (1895 – 1946). Als Pionier einer multimedialen und konzeptionellen Kunst war Moholy-Nagy einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine praktische und theoretische Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Medien und Sinnen sowie sein experimenteller Einsatz der neuen Medien inspiriert Künstler und Medientheoretiker bis heute. Neben Arbeiten von Moholy-Nagy aus den 1920er bis 1940er Jahren werden bei „Sensing the Future: László Moholy-Nagy, die Medien und die Künste“ Werke von zahlreichen Gegenwartskünstlern präsentiert, die Moholy-Nagys Ideen aufgreifen und so auf seine anhaltende Aktualität verweisen. Rund 300 Exponate ─ von Gemälden und Skulpturen über Fotografien, Fotogramme und Grafiken bis hin zu Filmen und Bühnenentwürfen, Licht- und Geräuschinstallationen, Tasttafeln und Handskulpturen sowie Publikationen ─ geben einen multisensorischen Zugang zu Moholy-Nagys Werk. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet und ist für Blinde, Sehbeeinträchtigte sowie Rollstuhlfahrer barrierefrei.

Die von Oliver Botar von der School of Art, University of Manitoba/Kanada kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Plug In Institute of Contemporary Art, Winnipeg, Kanada und wird vom Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Art Mentor Foundation Lucerne und dem Salgo Trust for Education New York finanziell unterstützt.

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