Figurenplan Triadisches Ballett

Oskar Schlemmer, Figurenplan für das Triadische Ballett, Blatt 2 aus dem Regieheft für Hermann Scherchen, 1927
Bauhaus-Archiv Berlin

Oskar Schlemmer, Figurenplan für das Triadische Ballett, Blatt 2 aus dem Regieheft für Hermann Scherchen, 1927
Bauhaus-Archiv Berlin

1926 wurde das "Triadische Ballett" in Donaueschingen wiederaufgeführt. Gegenüber seiner originalen Fassung, die 1921 in Stuttgart und zwei Jahre später in Weimar gezeigt worden war, gelangte das Ballett nun in einer von zwölf auf acht Tänze verkürzten Version, begleitet von Musikstücken Hindemiths, zur Aufführung. Daran anknüpfend sollte Scherchen eine Schlagzeugmusik für diese Kurzform des Balletts komponieren. Anhand des Figurenplans für das nicht ausgeführte Projekt lässt sich nachvollziehen, dass die "Gelbe Reihe" aus einem Solo des Rundrocks, dessen Duett mit dem Taucher und dem Solotanz der Kugelhände bestand. Die "Rosa Reihe" sollte nach einer Pause mit dem Pas de deux der Tänzerin in Weiß und des Bajazzo sowie dem Solo des Abstrakten folgen. Als krönender Abschluss war die "Schwarze Reihe" mit einem Solotanz der Spirale, dem Zweitanz der Scheiben und einem Dreitanz von Drahtkostüm und zwei Goldkugeln geplant.