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An einer international und interdisziplinär ausgerichteten Schule wollte der Bauhaus-Gründer Walter Gropius eine neue Einheit von Handwerk, Kunst und Technik umsetzen, deren Ziel der Bau als Gesamtkunstwerk war. Durch neuartige Methoden einer ganzheitlichen Kunstvermittlung sollten junge Künstler gleichermaßen in Theorie und Praxis auf die neue Aufgabe vorbereitet werden.
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Das Studium am Bauhaus begann mit dem obligatorischen Vorkurs, in dem auf pädagogisch neue und zum Teil experimentelle Weise der Umgang mit dem künstlerischen Material vermittelt wurde. Darauf folgte die Ausbildung in den Werkstätten, in denen die Trennung in Arbeit und Lehre weitgehend aufgehoben war. Ziel der Ausbildung war die Anwendung des Erlernten in der Baulehre.
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An der kleinen und internationalen Schule, die sich früh einen Namen machte, gab es ein reges politisches und kulturelles Leben unter Einbeziehung aller Künste. Moderne Lebensstile wurden erprobt, Frauen waren außerhalb von Frauenklassen zum Studium zugelassen, es herrschte ein libertärer Umgang. Legendär waren auch die Feste, die zum Geburtstag von Walter Gropius und zu anderen Anlässen gefeiert wurden.
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Kern der Ausbildung war die Lehre in den Werkstätten, die von der Bearbeitung von Glas, Holz, Keramik und Metall über Bühnenkunst bis zu Typografie, Fotografie und Reklame eine große Bandbreite hatten. Die Werkstätten wurden zunächst dualistisch von einem Handwerker als Werkmeister und einem Künstler als Formmeister geleitet, um Kunst und Technik zu einer neuen Einheit zu führen. Ziel der Werkstattarbeit war die Anwendung in der Baulehre.
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